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Musik und Literatur
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Hörbeispiele |
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Programme: |
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"Hotelzimmer"
Chansons und Geschichten von Menschen in Hotels
Stephanie Haas: Gesang und Lesung, Roswitha Troitzsch: Klavier
Reisende, Flüchtlinge, Freiheitsliebende, Ruhelose,
Liebespaare, Sehnsüchtige, Verfolgte, Heimatlose suchen Zuflucht - im
Hotelzimmer einer schäbigen Absteige oder in der Suite eines Luxushotels.
Leonard Cohen erinnert sich an eine Nacht mit Janis Joplin im "Chelsea
Hotel", Liftjungen geistern durch Kafkas "Hotel Occidental", seinen Tod in
Venedig findet Gustav Aschenbach im "Hotel des Bains"...
Chansons von Erik Satie, Marguerite Monnot, Hanns Eisler, Kurt Weill.
Texte von Lisa Fittko, Cesare Pavese, Alfred Andersch, Franz Kafka, Joseph
Roth, Bertolt Brecht, Claire Goll...
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"Eine Gemeinschaft von
Schurken"
Literarisch-musikalisches Nachtkonzert
Lieder von Vojtech Saudek und Aribert Reimann auf Texte von Paul Celan,
Franz Kafka, Christian Morgenstern und William Shakespeare
Stephanie Haas: Gesang und Lesung, Christoph Haas: Percussion
Hörbeispiel |
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"Lieder aus dem Schatten"
Lieder von Gideon Klein (1919 - 1945), Viktor Ullmann (1898 -
1944)
Pavel Haas (1899 - 1944), Alexander Zemlinsky (1871 - 1942)
Stephanie Haas: Gesang, Gunilde Cramer: Klavier
Wir hatten aus historischem und politischem
Interesse geforscht - und sind einer wundervollen Musik begegnet. 1990
wurden auf dem Speicher eines Prager Hauses Noten entdeckt, die der
Komponist Gideon Klein 1940 vor seiner Deportation nach Theresienstadt
einem Freund anvertraut hatte, und die nach dem Krieg verschollen
geblieben waren. 1991 konnte ich diese Lieder in der Alten Synagoge
Hechingen uraufführen. |
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Aus Briefen an Stephanie Haas: |
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"Ihr Programm 'Lieder aus dem Schatten' entspricht
in der Zusammenstellung und den kurzen, zum Nachdenken anregenden
Textzitaten sehr genau meinen Vorstellungen, wie man 'entartete' Musik
präsentieren sollte. Das großintervallische Krenek-Kafka-Lied singen Sie
schön natürlich. Auch bei Zemlinskys 'Und kehrt er einst heim' erschien
mir die glasklare Intonation als Ihre besondere Stärke (besonders
eindrucksvoll 'Mein Goldring gib...')." |
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Dr. Albrecht Dümling, Berlin |
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"Die beiden Versionen der Klein-Lieder sind
ausgezeichnet." |
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Vojtech Saudek, Prag/Paris
(Herausgeber der Lieder op.1 von Gideon Klein) |
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"Sie haben mir große Freude gemacht." |
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Prof. Eliska Kleinova, Prag (Schwester
von Gideon Klein) |
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Pressestimmen: |
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"Stephanie Haas
gestaltete in Wort und Ton, in Rezitation und Gesang eine kluge und
kenntnisreiche Matinee, die durch ihre Vortragskunst und die
Persönlichkeit ihrer Stimme hohes Niveau erreichte. Sie ließ die
Freundschaft zwischen Mörike und Wilhelm Zimmermann lebendig werden. Ging
auf Zimmermanns Dettinger Jahre ein und stellte - umrahmt von einigen
Mörike-Liedern Hugo Wolfs und von sechs Maeterlinck-Gesängen Alexander
Zemlinskys - Vertonungen aus seinem „Dettinger Liedergarten“ in die Mitte
ihrer Matinee.
Sie sang diese Lieder in der Musik von Louis Hetsch, Emil Kauffmann,
Heinrich Waechter und anderen mit einer klaren, großen Stimme, die auch
diesen mehr idyllischen Kleinkompositio-nen Ausdruck und noble poetische
Formung gewährt. Sie singt mit Glanz und Gefühl und deckt feinste seelische
Regungen auf. Wechselt zwischen animierender Frische und leiser
Abschieds-Wehmut. gibt „Wahrheit und Traum“ als berührendes Liebeslied
wieder und macht das Lied „O frage nicht“ zum reizenden Spielball ihrer
Koketterie und ihres rhythmischen Charmes. Das „Wiegenlied“ singt sie
schlicht und innig, aber nicht von oben herab, wie man es bei einer
Sängerin ihres Formats vielleicht erwarten würde, welche die Lieder der
Hildegard von Bingen ebenso nah und persönlich und stilistisch fundiert
darstellt wie vertracktesten Stücke unserer Zeit. Nein, sie behandelt
diesen „Dettinger Liedergarten“ mit Geschmack und Stil und Zuneigung.
singt wunderbar ehrlich und offen für die dichterische Mitteilung. In
Gunilde Cramer hatte sie eine gewandte und deutlich musizierende Partnerin.“
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Hansdieter Werner (Reutlinger Generalanzeiger 9.7.2002) |
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„Wenn uns Stephanie Haas schon mit dem Anfangszyklus von Ullmann bezaubert
hatte, dann wurde der Schlußzyklus von Vojtech Saudek's
"Shakespeare-Gestalten" für Mezzosopran und Klavier zu einem famosen
Höhepunkt des Abends. Julia, Zettel, Hamlet, Macbeth, der Clown -
Stephanie Haas legt in die Interpretation dieser Charaktere ihre ganze
Physis und Psyche: Für Augenblicke vergnügter Schmetterling, dann wieder
tragische Gestalt, die der Verzweiflung verfallen ist, Wahnsinn,
Hoffnungslosigkeit... Tragödin
und Komödiantin zugleich, ist sie durch ihre interpretatorische Phantasie
befähigt, aus dem Werk das Maximum zu formen. Mehr braucht man nicht zu
sagen. Vielleicht eines - die nächste Einladung nach Prag sollte nicht
lange auf sich warten lassen.“
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(Opus musicum, Prag 1993) |
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"LA COLTRE DI PEZZA - DER
FLICKENTEPPICH "
Nicolò Gueci und Stephanie Haas
Der Sizilianer Nicolò Gueci nennt sich selbst einen
"Handwerker des Denkens". Nach Studienzeiten in Neapel und Rom emigrierte
der Dichter und Liedermacher In den siebziger Jahren nach Deutschland. Zu
seinen Werken gehören satirische Texte zu Migration ("I Gastarbeiter"),
Politik und Religion sowie eine Sammlung mit Erzählungen aus seiner
Kindheit in Sizilien ("I racconti di Giufà"). Über 120 Lieder verfasste
der Cantautore auf Italienisch, Deutsch, Sizilianisch und Napolitanisch.
Für Stephanie Haas schrieb er kongeniale Übersetzungen von Brecht-Liedern,
die sein herausragendes Gespür für die deutsche Sprache - "der Sprache
geliebter Philosophen und Dichter" - dokumentieren.
Stephanie Haas zählt zu den großen Interpretinnen für Musik des
Mittelalters und der Gegenwart. Sie gastiert u.a. in Frankreich,
Luxemburg, Polen, Kroatien Tschechien und der Schweiz. Seit frühester
Kindheit ist Italien für die Sängerin ein Sehnsuchts-Ort. Reisen und
Konzerte führen sie immer wieder aufs Neue in das Land, "wo die Zitronen
blühn..."
Beiden Künstlern gemeinsam ist die Liebe zur Sprache und zur Kultur des
Anderen, gepaart mit Engagement für Toleranz, Solidarität und
Menschenwürde.
Nicolò Gueci liest aus seinen Texten, Stephanie Haas spricht die deutschen
Übersetzungen. Sie singt Lieder von Bert Brecht ("Jakob Apfelböck", "Nanna's
Lied", "Erinnerung an die Marie A.") im Original und in Nicolò Guecis
Übertragungen.
Nicolò Gueci und Stephanie Haas gestalten einen Abend des Dialogs -
heiter, kritisch, expressiv. |
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"Kennst du das Land..."
Ein Zusammenspiel von Literatur, Musik und Fotographie
Stephanie Haas: Gesang und Lesung
Junko Yamamoto: Klavier
Fridhelm Volk: Fotographie
"Hier in Italien ist es ja so schön, das Leiden selbst ist hier so
schön, in diesen gebrochenen Marmorpalazzi klingen die Seufzer viel
romantischer als in unseren netten Ziegelhäuschen, unter jenen
Lorbeerbäumen lässt sich viel wollüstiger weinen als unter unseren
mürrisch zackigen Tannen, und nach den idealischen Wolkenbildern des
himmelblauen Italiens lässt sich viel süßer hinaufsichschmachten als nach
dem aschgrau deutschen Werkeltagshimmel, wo sogar die Wolken nur ehrliche
Spießbürgerfratzen schneiden und langweilig herabgähnen!" So schildert
Heinrich Heine die Italien-Sehnsucht der Deutschen - und lächelt.
Ungebrochen zieht es uns in den verheißungsvollen Süden. Wir träumen
von Düften, Genüssen, von leidenschaftlichen Gefühlen, von der Kunst des
Lebens, vom "dolce far niente",...
Dichter, Musiker und Maler machten sich vor 200 Jahren auf in das Land,
"wo die Zitronen blühn..." - auf teilweise abenteuerlichen Wegen, wie uns
die zeitgenössischen Reiseberichte erzählen.
Stephanie Haas liest Texte aus dem "Spaziergang nach Syrakus" von
Johann Gottfried Seume - und springt in die Gegenwart mit Friedrich
Christian Delius' "Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus".
Wir hören Texte von Goethe und Heinrich Heine, von Hölderlin und
Gregorovius. Geistreich und amüsant werden diese Zeugnisse deutscher
Italien-Sehnsucht verwoben mit Liedern von Robert Schumann, Alexander
Zemlinsky, Giuseppe Verdi und Gustav Mahler.
Der Fotograph Fridhelm Volk ist Seume's Spaziergang mit der Kamera
gefolgt. Entstanden ist die mehrfach ausgezeichnete "Fotoreise - auf den
Spuren von J. G. Seume", eine poetische Ausstellung in feinst-abgestuften
Schwarzweiß-Bildern, die den Betrachter mitnimmt auf die Reise... nach
Italien! |
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„Ein Vogel fliegt mir voraus“
Lieder und Texte aus Eduard Mörikes Roman
„Maler Nolten“
Stephanie Haas: Sprache und Gesang,
Gunilde Cramer: Klavier
„...die Wolke wird mein Flügel, ein Vogel fliegt mir voraus.“
Es ist bekannt, dieses Lied „Im Frühling“; wie auch „Das verlassene
Mägdlein“, „Der Feuerreiter“, das „Elfenlied“, „Er ist’s“, „Die Geister am
Mummelsee“... Wenn
die Lieder jedoch aus dem Kontext heraus erklingen, in natürlichem
Übergang, ohne Wechsel in die Pose eines Liederabends, dann öffnen sie
sich in eigener Weise. Und es ist, als würde die wunderbare Sprache
Mörikes, die ja selbst schon Musik ist, ihre immanente Melodie verraten.
Verwoben in der Geschichte des Malers Theobald Nolten wird der Frühling,
der sein blaues Band flattern läßt, zum Boten der Genesung.
Stephanie Haas liest Ausschnitte aus Mörikes Roman und singt Nolten-Lieder
in der Vertonung von Louis Hetsch (die Mörike selbst der Erstausgabe 1832
beigefügt hat), von Othmar Schoeck (1886 - 1957) und von Hugo Wolf (1860 –
1903) - am Klavier begleitet von Gunilde Cramer.
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Hörbeispiele
(mp3-Format) |
Vojtech Saudek: "Das große Lalula"
Lieder auf Texte von Christian
Morgenstern |
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Das Hemmed |
(1:17 min, 606 kB) |
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Der Werwolf |
(1:04 min, 502 kB) |
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| Aus der CD "Youkali": |
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"Nanna's Lied" Musik: Kurt Weill, Text: Bert
Brecht |
(1:40 min, 788 kB) |
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"Youkali" Musik: Kurt Weill, Text: Roger Fernay |
(2:10 min,
1019 kB) |
| Vojtech Saudek:
"Shakespeare-Gestalten" |
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"Julia" |
(0:37 min, 296 kB) |
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"Hamlet" |
(1:34 min, 736 kB) |
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